In meiner Kindheit/Jugend wurden wir zu Energiesparen, Recycling und Natur schützen (Mist gehört in den Mistkübel) erzogen. Wir sind/waren stolz, dass wir ZuwanderInnen als Freunde haben. Bildung und Kultur waren wichtig. Emanzipation, Forschung und Weltoffenheit waren Maxime.
In der Biologie Universität sind die Hörsäle manchmal zugemüllt, Vor Schulhöfen liegen Mc Donalds Boxen und Plastikflaschen.
Friedhöfe, Parkbänke und Denkmäler werden verbal und mit Nazisprüchen geschändet.
Emanzipation schläft ein, <b>Bildung ist wieder etwas für die Oberen-Zehntausend-Kinder. Xenophobie ist eine Selbstverständlichkeit. Forschung und Weltoffenheit sind Fremdwörter.
Haider öffnete diese Toren, Strache öffnet weitere Türen und Österreich ist machtlos.
Die AG-Nawi stellte sich letzte Woche vor und verteilte post its, Feuerzeuge und Kulis. Sie waren nicht besonders eloquent und bei der Vorstellungsrunde sehr nervös.
Viel Werbung machen die Parteien nicht auf der Nawi (Naturwissenschaft) und sie sind noch Polit-Babies, aber vielleicht sind einige von diesen noch-Politik-Babies, die PolitikerInnen von morgen.
Ich möchte mich ja nicht politisch in der Uni engagieren.
In der Donau sprang ein Junge ins Wasser und tauchte zehn Minuten nicht auf. Ca. 200 Leute (vermutlich alles Nichtschwimmer) waren beim Unglücksort und niemand sprang ins Wasser!!!!
Was war los??? Warum half ihm niemand???
In Wien wird heftigst über die steigenden Einbruchszahlen gesprochen. Ein Einbruch ist auch ein Einbruch in die Psyche der Wohnungs/HausbesitzerInnen.
Warum ist dies anscheinend in letzter Zeit sooooo leicht möglich geworden???
Ich vermute dass auch hier Zivilcourage nicht vorhanden ist.
Nur ja nicht sich in etwas einmischen, nur ja nicht helfen!!! Schnell sind die Ostbanden als Schuldige gefunden. Die fehlende Zivilcourage und die fehlende Nachbarschaftshilfe wird nicht einmal angesprochen!!! Kinderleben sind nichts mehr wert!!!
Wien - Bundeskanzler Werner Faymann greift die FPÖ und ihren Chef Heinz-Christian Strache frontal an. Im Gespräch mit dem Standard verurteilt der Kanzler wortwörtlich die "unerträgliche Hetze" der Freiheitlichen.
Gemeinsam mit Unterrichtsministerin Claudia Schmied will Faymann jetzt eine Aufklärungskampagne an den Schulen vorbereiten. "Wir brauchen mehr antifaschistische Aufklärungsarbeit", sagt Faymann, das hätten auch die Vorfälle im ehemaligen KZ Ebensee gezeigt, als jugendliche Rechtsextremisten Überlebende des Konzentrationslagers angegriffen hatten.
Das müsse eine Kampagne des gegenseitigen Respekts werden, "wir haben hier auch eine historische Verantwortung". Diese Kampagne müsse der Aufklärung dienen. Jüngste Urteile wie jenes gegen den Neonazi Gert Honsik zeigten, dass es leider immer noch notwendig ist, solche Prozesse gegen Holocaust-Leugner zu führen.
"Hassparolen der FPÖ"
Der FPÖ-Chef versuche mit Hass und Hassparolen Wählerstimmen zu machen, empört sich Faymann. "Strache ist ein Hassprediger." Die FPÖ verletzte mit ihren Wahlplakaten die religiösen Gefühle der Menschen. Der Kanzler meint damit die Plakate der FPÖ: "Abendland in Christenhand". Besonders ärgert sich Faymann über ein Inserat der FPÖ, das am Sonntag in der Kronen Zeitung erschienen ist. Der Titel lautet: "FPÖ-Veto gegen EU-Beitritt von Türkei und Israel". Faymann: "Das ist völlig unsinnig, dass hier Israel genannt wird. Israel ist überhaupt kein Beitrittskandidat. Da gibt es nicht einmal ein Beitrittsverfahren. Der einzige Grund, Israel hier zu nennen, ist es, antisemitische Vorurteile zu bedienen. Das ist eine Schande. Für diese Hetze haben wir nichts über, diese Hetze verurteile ich scharf."
usw. der Standard
Ein Poster:
Ja, aber ...
Der Strache ist eine Schande. Stimmt.
Wen soll ich aber wählen, wenn ich haben will, dass
- meine kleine Tochter wieder Wiener Schnitzel (Schweinefeisch) im Wiener Kindergarten bekommt
- wieder der Nikolo den Kindergarten besucht
- Die Donausinsel im Sommer von grillwütigen Auslänern annektiert wird, sodaß man sich gar nicht mehr vorbeigehen traut
- auch Nicht Moslems Freifahrtscheine der Öffis zu kurturellen Veranstaltungen beommen (nein, ich war nicht auf der Anti-Moschee Demo in Wien dabei)
Die anderen Parteien negieren mit einer Beharrlichkeit, welche schon bald an Selbsmord grenzt (Häupl in Wien), was eine hohe Zahl der österreichischen Staatsbürger "auf den Nerv geht".